Hans-Bunte-Areal-Prozess in Freiburg

Der Hans‑Bunte‑Areal‑Prozess in Freiburg drehte sich ab 2019 um eine mutmaßliche Gruppenvergewaltigung vom Oktober 2018, bei der eine junge Frau nach einem Clubbesuch unter Alkohol‑ und Ecstasy‑Einfluss von mehreren Männern missbraucht worden sein soll. Die Ermittlungen waren außergewöhnlich umfangreich, mit hunderten Spurenauswertungen und komplexen DNA‑Befunden, während viele Angeklagte schwiegen oder die Vorwürfe bestritten. Zeugenaussagen, medizinische Gutachten und teils erhebliche Vorstrafen einzelner Beschuldigter prägten den Prozess, der bundesweit Aufmerksamkeit erregte. Die Urteile folgten 2020 und reichten bis zu fünfeinhalb Jahren Haft.

Kunde
SWR
Redaktion
Alexandra Gondorf
Ort und Datum
Landgericht Freiburg, 2019
Stil
Aquarell-Fineliner-Mischtechnik